Bei dem Gebäude handelt es sich um einen Neubau mit L-förmigen Grundriss.
Der Ostflügel ist nicht unterkellert, der Westflügel ist unterkellert und wegen des hohen Grundwassers als "Weiße Wanne" ausgebildet.
Die Außenwände werden als massive Mauerwerkswände, die Geschoßdecken größtenteils als Holzwerkstoffplatten der Firma KLH (Kreuzlagenholz) ausgeführt.
Das Dach wird als "Sparrendach" mittels Holzwerkstoffplatten erstellt. Im Bereich der Dachverschneidung ist ein in der Dachebene integrierter "Stahlbock" integriert. Somit ist der gesamte Dachbereich stützenfrei möglich.
Auf der Baumesse im Januar 2007 wurde das Rathaus Hörgertshausen im Rahmen des Holzbaupreises durch eine Anerkennung gewürdigt:
"Die spannungsreiche städtebauliche Einbindung sowie die daraus resultierende Definition der Platzsituation gelingen durch die Anlehnung an ortstypische Hofformen.
Die offen
gezeigte Holzkonstruktion ist klar ablesbar und bis hin zu
Detaillösungen und dem konstruktiven Holzschutz vorbildlich
durchgehalten. Das Gebäude darf als ein hervorragendes Beispiel für
zeitgemäßges Bauen im ländlichen Raum gelten".

Von links: Herr Eltschig, Herr Schmid (Zimmerei),
Herr Architekt M. Deppisch, Herr Bürgermeister Kiermeier, Herr Minister
Miller.
Gemeinde Hörgertshausen
Michael Deppisch
2004/2005
ca. 0,8 Mio. €